1) Analyse als Basis
Eine sorgfältige Analyse gehört an den Anfang einer jeden Content-Strategie. Sie sorgt für Klarheit über relevante Inhalte, die Bedingungen am Markt und die Bedürfnisse der Zielgruppen. Ein Content-Audit kann dabei helfen, entsprechende Inhalte genauer zu analysieren.
Eine möglichst genaue Kenntnis der Wettbewerber ist ebenfalls bedeutsam. Sie hilft bei der Entwicklung einer individuellen Positionierung. Zudem sind Kennzahlen, etwa Reichweite und Conversion-Rate, wichtig zum Verständnis der bisherigen Performance. Wenn ein Unternehmen weiß, wo genau es aktuell steht und welche Bedürfnisse und Erwartungen die Zielgruppe hat, erfolgt im nächsten Schritt die Zielentwicklung.
2) Definieren von Zielen und messbaren Kennzahlen
Nach der Analyse steht die Zielfestlegung im Fokus. Sie ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Content-Marketing. Bei der Zielformulierung hilft die SMART-Methode:
- spezifisch
- messbar
- attraktiv
- realistisch
- terminiert
Hilfreiche Zielsetzungen sind etwa die Verbesserung der Markenbekanntheit oder die Optimierung der Kundenbindung. Zudem ist die Auswahl passender Kennzahlen (KPIs) wichtig. Sie müssen einen tatsächlichen Bezug zum Ziel eines Unternehmens haben.
3) Zielgruppenkenntnis und Erstellen von Buyer Personas
Die Kenntnis der jeweiligen Zielgruppen ist der Schlüssel zu relevantem Content. Dabei gilt es, die zentralen Präferenzen und Bedürfnisse von Interessenten und Kunden zu verstehen. Orientierung können Buyer Personas, die datenbasierten und fiktiven Profile typischer Kunden, bieten. Sie verbinden konkrete demografische Merkmale mit psychologischen Faktoren, zu denen etwa das Kommunikationsverhalten und die Prozesse der Entscheidungsfindung gehören.
Es ist zu berücksichtigen, dass Zielgruppen sehr unterschiedlich funktionieren. So legen Entscheidungsträger im Bereich B2B Wert auf Informationen mit hohem fachlichen Gehalt, während private Nutzer häufig Inhalte mit emotionalem Inhalt bevorzugen.
4) Planung von Themen und Content-Erstellung
Die Themenplanung übernimmt eine wichtige Funktion bei einer erfolgreichen Content-Strategie. Sie legt fest, in welcher Form und vor allem wann Inhalte veröffentlicht werden. Dabei ist ein Redaktionsplan sinnvoll, der für die entsprechende Übersicht sorgt. Bei der Themenauswahl muss stets die Perspektive der Zielgruppe im Fokus sein und zudem die Markenbotschaft integriert werden.
Unternehmen sind gut beraten, auf professionelle Unterstützung zu setzen, etwa in Form der Marketing-Agentur Suchhelden im Bereich Content-Strategie. Solche Experten kennen sich zu den jeweiligen Branchen perfekt aus, können datenbasierte Empfehlungen anbieten und insgesamt bei der Produktion von relevantem Content unterstützen.
5) Distribution der Inhalte und Optimierung durch Erfolgskontrolle
Eine gezielte Verbreitung der Inhalte ist für nachhaltigen Erfolg entscheidend. Dazu muss eine Auswahl an geeigneten Kanälen getroffen werden, die von Social Media über Newsletter bis hin zu Unternehmensblogs reicht. Die Wahl hängt wesentlich vom Thema und von der Zielgruppe ab.
Nicht nur die Distribution ist bedeutsam, auch die Erfolgskontrolle ist unverzichtbar. Analysetools messen präzise, welche Inhalte eine gute Performance bieten und welche im weiteren Verlauf optimiert werden sollten. Regelmäßige Prüfungen, Auswertungen und Verbesserungen tragen dazu bei, dass eine Content-Strategie perfekt wird und als Wachstumsstrategie für Unternehmen funktioniert.