Cyberkriminalität beginnt oft an der Papiertonne

Den Jahresanfang nutzen viele zum Ausmisten. In Unternehmen und privaten Haushalten sind die Papiertonnen zur Frühlingszeit besonders voll. Platz schaffen ist angesagt. Das Problem: Nicht selten landen dort Unterlagen mit persönlichen Daten. Diebe müssen sich nur noch an der offenen Tonne bedienen. Warum ist das gefährlich und worauf sollte man bei Papieren mit sensiblen Daten achten?

Sensible Dokumente sollten nicht im Papiermüll landen

Vor steigender Cyberkriminalität und Identitätsdiebstahl warnt das Innenministerium seit Jahren. Aus gutem Grund sind viele Unternehmen und Verbraucher deshalb beim digitalen Datenschutz vorsichtiger geworden. Die wenigsten ahnen, dass sich Informationen für die Identitätsdiebstahl im Frühjahr oftmals schnell aus dem Papiermüll sammeln lassen. Viele Datensätze, mit denen solche Betrugsversuche erst möglich werden, finden sich auf scheinbar unverfänglichen Papierdokumenten. Sobald die Daten eingesammelt und zusammengetragen sind, können Betrüger damit im Internet aktiv werden.

Sensible Daten wie diese stehen häufig auf Dokumenten und Briefen:

  • Benutzernamen für Accounts, Kundendaten und Passwörter
  • Kontoinformationen und allgemeine Bankdaten
  • Name, Adresse und Geburtsdaten einer Person
  • Private Telefonnummer und persönliche E-Mailadressen

Professionelle Aktenvernichtung ist die Alternative

Zerreißen von Hand schützt vor dem Datendiebstahl nicht. In vielen Fällen lassen sich die Papierstücke zusammenpuzzeln. Und es gibt Software, die aus kleinen Papierfetzen automatisch die ursprüngliche Kombination auslesen kann. Die Alternative ist eine professionelle Aktenvernichtung. Für die Vernichtung von sensiblen Akten wie Personalunterlagen gibt es DIN-Normen. Sie regeln je nach Sicherheitsstufe, wie kleinteilig ein Papierdokument vernichtet werden musss, damit die darauf gedruckte Information sich nicht wieder herstellen lässt. Aber wer kennt sich mit solchen Verfahren aus? Glücklicherweise gibt es professionelle Dienstleister für Aktenvernichtung.

Wie ist der Ablauf der Aktenvernichtung durch externe Dienstleister?

Diese Dienstleister halten sich an die vorgegebenen Normen. Sie garantieren eine korrekte und einwandfreie Aktenvernichtung. Nicht nur Unternehmen und staatliche Institutionen nutzen deren Dienste. Viele Verbraucher, die alte Bankunterlagen oder Steuerdokumente sicher vernichten möchten, buchen heute einen solchen Service.

Das Verfahren ist nicht schwer: Kunden können einen Container in der gewünschten Größe bestellen. Sie geben an, was für Datenträger vernichtet werden sollen und was für eine Sicherheitsstufe das Material hat. Anschließend liefert das Unternehmen nach Vorgabe einen geschlossenen Container mit einem Einwurfschlitz. Der befüllte Container wird abgeholt und sämtliche Akten im Container werden ungesehen vernichtet. Das Restmaterial landet nicht im eigenen Papiermüll. Es wird unzugänglich entsorgt. Das spart sogar Platz.

Fazit

Es gibt Situationen, in denen große Berge mit vielen sensiblen Daten vernichtet werden müssen. Das kann bei einer Haushaltsauflösung der Fall sein. Und es kann der Fall sein, wenn alte Unterlagen nicht mehr benötigt werden. Auch wo zum Jahreswechsel Aufbewahrungsfristen enden und eine Löschung angesagt ist, lohnt es sich, die Sache richtig anzugehen.

Über den Dienstleister zur professionellen Aktenvernichtung können die Dokumente garantiert so vernichtet werden, dass sich die sensiblen Informationen nicht wieder herstellen lassen. Um Datenklau samt Identitätsdiebstahl und seine Folgen muss man sich dann keine Sorgen machen. Und es gibt Gewissheit, dass alle Dokumente korrekt und rechtlich sauber vernichtet wurden.